Konzept

Das Konzept des Schul-Hofs Untere Tüfleten wird, was die möglichen Tätigkeiten, Erfahrungen, „Lehrinhalte“ betrifft, von den Betreibsleitern gemeinsam mit den Lehrern und durch die Erfahrungen entwickelt. Auch die wünschenswerten und notwendigen Änderungen im Baulichen, im Pflanzenanbau und in der Tierhaltung (Arten) werden – je nach Möglichkeiten des Finanziellen und der Arbeitskraft – nach und nach vollzogen.

Im Folgenden wird ein allgemeines Konzept skizziert, das selbstverständlich erst jeweils im Hinblick auf einen konkreten Hof mit seinen Möglichkeiten und in Zusammenarbeit mit den Menschen, die das Team bilden, ausgearbeitet und konkretisiert werden kann.

Mitarbeiter

Auf dem Hof wohnen zwei Familien, eine Bauernfamilie und eine Pädagogenfamilie. Drei bis fünf Erwachsene leiten gemeinsam als Team den Schul-Hof, wobei jeder für einen klar zugeordneten Bereich verantwortlich ist. [mehr]

Tierhaltung

Eine möglichst grosse Vielfalt von Tieren sollte auf dem Hof leben und erlebt werden: Kühe, Esel, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner, Enten, Gänse und Bienen. [mehr]

Ackerbau

Drittklässler bei der Arbeit

Ausser den Weiden, Heuwiesen und dem Anbau von weiteren Futterpflanzen für die Tiere sollte eine Vielfalt an Getreide angebaut werden. Auch Feldgemüse, Obstbäume (Hochstamm), Beerenfrüchte sollten ihren Platz haben, auch Waldwirtschaft mit Waldrandgestaltung und -pflege.

Grundlegendes

Ein kleinerer Hof mit 12-15 ha kann nicht voll selbsttragend wirtschaften – mit zusätzlichen geleisteten pädagogischen Aufgaben der Bauern noch weniger. [mehr]

Pädagogische Aufgabenstellung

Die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird gefördert durch ein kontinuierliches, tätiges Verbundensein mit einem Hof. Das Verständnis für natürliche Zusammenhänge wird auf sehr konkrete Weise geweckt; die Haltung des Versorgens und Schützens kann geübt werden; das Erlebnis, dass jeder tätig und wirkungsvoll zur Gestaltung seiner Umgebung beitragen kann, wird ermöglicht. [mehr]

Trägerschaft

Der Verein „Schul-Hof“ ist der Rechtsträger, aber er delegiert die Leitung des Betriebes an ein Team. Der Verein sorgt für die Beziehung zur Mitgliedschaft, vertritt die Anliegen des Schul-Hofes nach aussen, besorgt Kapital für die Investitionen und versucht, das Land zu entschulden.

Lehrplan

Hinweise wie Landwirtschaft mit Pädagogik verbunden werden könnte. [mehr]

Zuletzt aktualisiert am 8. Dezember 2015